Montag, 24. Juni 2013

Weibliche Spiritualität

Vor ein paar Tagen habe ich mir ein Buch gekauft über alte Mythen und weibliche, gelebte Spiritualität. Dieses Buch liegt nun immer in meiner Nähe und sendet silbern knisternde Funkenfäden zu mir und verbindet meinen Geist stetig mit sich.

Ich habe beim Lesen - und ich bin noch nicht wirklich weit gekommen - festgestellt, dass ich im Moment meine weibliche Spiritualitat wirklich lebe und dieses Ausleben wirklich brauche. Ich glaube fast, dass hat damit zu tun, dass ich nun Mutter bin und manche Sachen erst jetzt verstehen kann. Ich war immer jemand, der den Gott und die Göttin brauchte, die gesunde Dualität die Spannung erzeugt und Leben spendet, Hell und dunkel, Mann und Frau. Und jetzt plötzlich steht das Weibliche Prinzip im Vordergrund und fordert seinen Tribut, ruft mich, will mich und ich rufe zurück und will es auch. Es tut so gut. Ich fühle mich so ganz.

Das heißt nicht, dass ich jetzt alles männliche verteufeln würde, auf gar keinen Fall. Das Leben besteht immer aus beiden Seiten. Aber es gibt eben Phasen, wo man sich ehe zu der mütterlichen, lebengebenden Geborgenheit hingezogen fühlt. Genauso wie es Phasen gibt, in der man sich eher vom männlichen Prinzip leiten läßt. Schwer zu erklären... ich hoffe, es ist verständlich.

Nach langer, langer Zeit fühle ich mich wieder in meinem Glauben geborgen, geschützt, angekommen. Ich kann den Glauben in mir wieder zulassen, ihn lodern lassen, wild und frei und kraftvoll oder still glimmen lassen, wartend bis ich ihm Nahrung gebe um ihn dann zu bewundern, stark und schön und weiblich.

Nur diese paar Seiten des Buches haben mich dazu gebracht mir darüber Gedanken zu machen (und dabei ist es egal, was für ein Buch es war) und mir klar zu machen, dass es die weibliche Seite, die ich in dieser Zeit brauche, um zu verstehen was es heißt Leben zu geben, zu nähren, zu lieben. Wer bin ich nun, da ich eingegangen bin in den großen Kreislauf des Lebens und einen Teil meiner Bestimmung nun vollbracht habe...

Und so mache ich mir diese Gedanken an diesem Mittsommerabend im Juni. Jedes Mittsommerfest sitze ich und schreibe. Es scheint schon fast zu einem Ritual geworden zu sein... (auch wenn der Post erst jetzt veröffentlicht wird, also nicht wundern)

Es ist so spannend und aufregend diesen Weg zu gehen.

Ich bin so glücklich und dankbar, dass es so ist, wie es ist.



Freitag, 21. Juni 2013

Mittsommer

Ich wünsche Euch allen eine wundervolle Mittsommernacht! Ich werde mich jetzt vom kleinen Volk in die Hügelwälder entführen und mit dem Morgentau einen silbernen Reigen tanzen... vielleicht lassen Sie mich auch wieder gehen...

Freitag, 14. Juni 2013

Mango-Star im Babymund

Die 21-Tage-Green-Smoothie Kur ging irgendwie ganz unbemekt vorbei... Ich muss gestehen, ich hab schon wieder nachgelassen mit dem täglichen Smoothie trinken. Bei mir haben die 21 Tage also keine Gewöhnung bewirkt, wie es sonst oft so ist. Das liegt wahrscheinlich grade daran, dass ich so viel um die Ohren habe, dass ich eh kaum was auf die Reihe bekomme.
 
Der kleine Kobold robbt sich jetzt in einer unglaublichen Geschwindigkeit wie ein Soldat durch den Schützengraben durch das Haus (er sieht dabei ziemlich angeschossen aus) und zieht sich überall auf die Knie hoch. Er ist noch super wackelig, deswegen habe ich keine ruhige Minute mehr und bin nur noch am flitzen um sein Köpfchen auf zu fangen. Das ist auf jeden Fall richtig anstrengend. So schnell kann man gar nicht schauen oder hinterher kommen, da ist er schon wo anders und freut sich wie irre, weil er plötzlich am kippeligen Wäschekorb kniet... voll süß aber voll anstrengend.

Ich habe ein paar Ernährungs-Experimente bzgl. Stillen an uns ausprobiert. Ich glaube der Kleine verträgt jetzt nahezu alles. Zwiebeln, Chinakohl, Paprika, Erbsen, Blumenkohl - alles kein Problem mehr. Ich finds total fantastisch und mein Speiseplan erweitert sich wieder. So gar es gestern erst mal eine riesige Schüssel Chinakohlsalat... mhmhmhmhmhmmmmmmmmmm.

Und er ißt abends jetzt Hirsebrei mit Obst. Glutenfrei, laktosefrei. Ich mische 1 Teil Hirseflocken mit 1 Teil Obst, der Kobold bevorzugt Mango, das ist sein absoluter Liebling, aber Papaya nimmt er auch gern. Und er liebt Avacado mit Banane pur, das gibt es nachmittags. Aber wenn ich ihm gekochte Kartoffeln mit Möhren anbiete (als Brei) gibts das große Theater. Und so in die Hand geben, egal was, also nach Baby-led-Weaning Art, klappt nicht. Dann hat er etwas im Mund und bekommt Panik... Wir versuchen es ganz entspannt weiter.

Und der Kleine hat Energie, dass ist nicht zu glauben. Ich stille ansonsten noch sehr viel, bisher sind also ca. 1-2 Mahlzeiten ersetzt. Ich habe immer noch viel und ausreichend Milch, wofür ich unendlich dankbar bin, denn so kann ich es mit der Esserei beim Kobold echt entspannt angehen.

Freitag, 7. Juni 2013

Der gelassene Mohn

Mein kleiner Kobold hat  mich früh geweckt und lautstark nach seiner Guten-Morgen-Milch verlangt. Also hab ich ihn schnell ins Bett geholt und gestillt, wir haben gekuschelt und er ist wieder eingeschlafen. So süß, aber jetzt bin ich wach... also habe ich den Kleinen näher in die Mitte des Bettes zu meinem Mann geschoben und eine kleine Deckenburg um ihn gebaut. Und dann bin ich aus dem Bett geschlüpft um raus zu gehen.

Ich liebe es morgens durch die Natur zu gehen. Alles ist noch noch unschuldig und zart. Auch wenn an diesem Morgen die Sonne schon richtig Kraft hat und ihr Bestes gibt... Heute knistert die Luft schon nicht mehr, die magische Halbstunde ist schon vorbei. Ich wärme mir das Gesicht an ihren warmen Strahlen, während ich Tautropfengrashalme durch meine Finger gleiten lasse. Kleine, pelzige Mohnknospen beäugen mich neugierig und ich bewundere ihre blühenden Schwestern. Wunderschöne, zarte Feldblumen.

Innerlich fühle ich an diesem Morgen aber die erhoffte Ruhe nicht. Ich bin irgendwie rastlos und getrieben, denn heute wird ein anstrengender Tag. Heute müssen Illustrationen coloriert werden, abends kommen Gäste, Wäscheberge müssen erklommen werden, ... und noch viele weitere Aufgaben warten, aber ich sträube mich grade mich daran jetzt schon zu erinnern.

Und so bin ich dankbar, dass ich mir die Zeit genommen habe morgens raus zu gehen und eine leise Zwiesprache mit dem Mohn gehalten zu haben. Und wenn ich jetzt in mich hineinhöre, bin ich doch ein Stück gelassener und entspannter. 

Mittwoch, 5. Juni 2013

Der Junikalender bei Frau Momo


Ab morgen ist es soweit und der lange geplante Junikalender von der süßen Frau Momo geht online! Eine tolle Idee und es wird sich in jeden Fall lohnen in den nächsten 20 Tagen dort vorbei zu schauen. Denn 20 Tage lang wird sich jeden Tag ein neues Artikeltürchen öffnen und spannende Beiträge aus den Bereichen  Spiritualität, vegane Lebensweise, Rohkost, Beauty, DIY und vielen mehr erwarten uns.

Ich bin schon sehr gespannt und freu mich!!
 

Samstag, 1. Juni 2013

Gastblogeintrag: Cremig herber Smoothie

Heute gibt es eine herbe Smoothie-Mischung mit reichlich Bitterstoffen.
Ich verwende dazu sehr aromatische Wildkräuter wie Gundermann und Persischen Ehrenpreis, Salbei aus dem Kräuterbeet und Johannisbeerblätter und Babyspinat als grüne Basis.
Dazu kommt eine halbe Ananas, eine Zitrone und eine Avacado, die den Smoothie am Ende sehr cremig macht. Wer eine richtig reife Ananas verwendet, kann auf zusätzliche Süßungsmittel verzichten.
Je nach Bedarf Wasser hinzugeben aber darauf achten, dass die Mixtur nicht zu wässrig wird ... 1/4 l sollte zu der beschriebenen Restmege genügen.

Lecker cremig, lecker herb, lecker Smoothie!






Fruchtig-cremiges Vergnügen!


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