Montag, 31. Dezember 2012

Die siebte Rauhnacht

Silvester steht im Zeichen der Geselligkeit. Wie passend. Wir feiern heute mit Freunden ein Stillkinder-Schwangeren-frischeMama-Silvester mit Daddys, frischen Daddys und werden Vätern. Wohooo, das wird wahrscheinlich sehr witzig.
Ich glaube, so ganz ohne warme Herzensgesellschaft kann der Mensch nicht sein. Wir würden verkümmern, wenn wir nicht ein Gegenüber hätten, einen anderen Pol, in dem wir uns spiegeln und reflektieren und dadurch erst selbst erkennen.

Ich war nie jemand der viel Gesellschaft brauchte. Ich hatte eine Hand voll Menschen, die mir wichtig waren und darüber holte ich mir dann meine Anerkennung. Was heißt eine Handvoll... eigentlich hatte ich meine Familie. Aber einen großen Freundeskreis hatte ich nie. Vieles habe ich mit mir selbst ausgemacht - eigentlich fast alles. Es gab sogar mal eine Zeit, da habe ich mich fast vollkommen zurückgezogen und mich in meine Bücherwelten geflüchtet. Später wurde es etwas besser, aber so eine Art von Soziophobie muss ich schon gehabt haben. Viele Menschen oder Einladungen mit Leuten, die ich nicht kannte... und schon schlich sich Angst und Panik in mir hoch. Das ist aber alles viel besser geworden, eigentlich nahezu verschwunden.

Und seit dem ich Freunde in mein Leben einlade, hat sich mein Leben um Äonen verbessert. Ich war zu viel und zu lang allein mit mir, jetzt kann ich es erst schätzen, wie wunderbar wichtig Freunde sind. Ich habe grade in den letzten zwei Jahren wunderbare Freundschaften geschlossen. ♥.

Jetzt habe ich über Gesellschaft, statt über Geselligkeit geschrieben... nunja.

Tageskarte: Knight of Vessels - Eel
Diese Karte passt eigentlich auch ganz wunderbar zur heutigen Thema.

Bilder aus: Das Wildwood-Tarot


Sonntag, 30. Dezember 2012

Die sechste Rauhnacht


Der heutige Tag steht im Zeichen der Aktivität. Naja, zumindest vom Thema her. Ich muss sagen, körperliche Aktivität im Sinne von Sport war nie mein Ding. Den einzigen Sport, den ich liebe, ist das Schwimmen. Ich schwimme unheimlich gerne und bin sehr gerne im Wasser.
Aber sportliche Aktivitäten mal beiseite. So richtig habe ich meine Mobilität erst zu schätzen gewusst, nachdem sie mir in der Schwangerschaft genommen wurde. Die sechs Wochen, die ich liegen musste haben mir das erst richtig gezeigt, wie schlimm es eigentlich ist, wenn man nichts machen kann. Dann durfte ich wieder aufstehen und ich konnte erst mal nichts mehr. Kaum noch Muskeln vorhanden und Kondition hatte ich auch keine. Aber das ging erstaunlich schnell wieder gut. Und ich hab ich frei und gut gefühlt, trotz mega Kugelbauch. Aber nach der Geburt konnte ich mich wieder kaum bewegen und konnte erst mal nur liegen... Erst nach ca. sechs Wochen konnte ich annähert wieder sitzen und jetzt bin ich fast beschwerdefrei. 
Dieses Jahr hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass mir auch körperliche Aktivität viel bedeutet. Ich bin dankbar dafür, dass ich mich frei bewegen kann und wieder gesund bin.

Meine Tageskarte war heute "Nine of Bows - Respekt". Die Karte ist der Hammer vom Ausdruck und der Intensität. Wuhh, von dem Gesellen hätte ich auf jeden Fall Respekt.

Bilder aus: Das Wildwood-Tarot

Samstag, 29. Dezember 2012

Die fünfte Rauhnacht

Schon die fünfte Rauhnacht. Das heutige Thema war Strategie...  Ich kann gar nicht so genau sagen, ob ich eher rational oder emotional an meine Entscheidungen ran gehe. Ich entscheide schon viele Dinge aus dem Bauch heraus, aber nicht immer. Manchmal über-informiere ich mich auch, und bin dann so verunsichert, dass ich mich gar nicht mehr entscheiden kann... Mhm...

Heute habe ich auf jeden Fall mit ein paar Gedanken für das neue Jahr gespielt. Was habe ich vor und wie gehe ich es an? Wie kann ich ein paar meiner Ziele erreichen? Ich freue mich schon wieder auf das neue Jahr, frisch und voller Tatendrang zu starten. Letztes Jahr begann mit Crazy Sexy Detox... verrückt. Und ein super guter Start. Mal sehen, vielleicht wäre das was für den Herbst oder den Spätsommer für mich. So als Anfang um zur Rohkost, also zu HighRaw zurück zu kehren. Ich glaube, das ist ein guter Plan.

Im Moment heult mal wieder der Sturm ums Haus... Die Wilde Jagd treibt auch heute draußen ihr Unwesen...

Tageskarte: Five of Stones - Endurance.

Freitag, 28. Dezember 2012

Die vierte Rauhnacht

Heute hatten wir Baby-Besuch, und es war so schön. Die Kleinen haben sich erstmal betrachtet, zu mehr hats noch nicht gereicht. Das witzige ist, das Thema für heute war Neugier und das passte auf allen Ebenen. Wie waren so neugierig auf den Kleinen von meiner Freundin und sie auf unseren Kobold. Und die Babys waren neugierig aufeinander, so süß.

Meine Tageskarte war "Balance". Ich habe es mal frei interpretiert als Ausgeglichenheit und Harmonie. Und ich muss sagen, es ist mir den ganzen Tag gelungen keinen Stress-Kopfschmerz zu bekommen. Auch wenn es einfach nur schön ist, tendiere ich dazu (wenn ich etwas überfordert bin) Kopfschmerzen zu bekommen. Abends kamen noch weitere Freunde vorbei und so waren wir schon ein ordentlicher Haufen Leute. Außerdem zwei Hunde, eine Katze und zwei Babys. Und es war von vorn bis hinten harmonisch und super nett und schön, auch die beiden Wickelchen waren lieb und zufrieden und nicht überfordert.

Ich wünschte, meine Freundin und ich würden nicht so weit auseinander wohnen... Aber sechs Stunden Fahrt sind schon ne ordentliche Strecke.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Die dritte Rauhnacht

Meine heutige Karte war "Five of Vessels - Ecstasy". Sich im Rausch der Sinne oder in der Verzückung beim Anblick eines Sandkorns mit dem Göttlichen verbinden. Mhm... davon war ich heute weit entfernt. Es war mal wieder etwas stressig, mein Mann wollte mit seinem besten Freund in ein Musik Geschäft und ich in der Zwischenzeit mit meiner Freundin (seiner Frau) einen gemütlichen Klönnachmittag machen. Bevor wir losgefahren sind, hatte ich noch so einiges auf meiner Liste, was zu erledigen war... Aber dafür war der Nachmittag dann sehr schön, und wir haben bei Tee und Märchenfilmen fein geschnuddelt. Der kleine Kobold war mit dabei, ich nehme ihn eigentlich überall mit hin, und er war so lieb.

Ich finde es eigentlich gar nicht so schwer sich mit dem Göttlichen zu verbinden. Ich brauche dazu auch nicht unbedingt in Ekstase verfallen. Der Funke Magie glitzert und scheint aus so vielen Dingen zu uns, man muss nur die Augen öffnen und es erkennen. Sehen allein reicht meistens nicht aus. Und etwas Zeit muss man sich nehmen.

Morgens, wenn die Luft beinahe knackt vor Frische und man sich einen samtweichen Sonnenaufgang auf der Zunge zergehen lässt, während man süßen Wolkenlicht-Tee mit Honigtauwasser süßt... Mhm... ja, da spürt man das göttliche in der Natur. In dem wohligen Schlaf kleiner Kinder, unschuldig und so rein, dass es fast weh tut. Sandkörner, so klein und so funkelnd wie Edelsteine. Bäume, Blätter, Wurzeln... es gibt so viele wunderbare Dinge.

Das heutige Thema des Tages war Aufbruch. Es gibt so einige Dinge, die ich im neuen Jahr weiter verfolgen möchte und mich quasi wieder auf dem Weg machen. Zum Beispiel meine Ernährung wieder langsam in Richtung Rohkost bewegen, aber erst dann, wenn ich nicht mehr stille. Ich habe mir hier auch kein Datum gesetzt, solange ich kann und möchte und der Kleine Mann trinkt, werde ich erst mal weiter stillen. Weiterhin möchte ich mich wieder verstärkt meiner Spiritualität widmen, und nehme die Rauhnächte als Anschubser. Mehr mit Faye unternehmen. Mein Baby fördern und meine Eltern unterstützen. Einen Rohkostkalender gestalten und wieder zu malen beginnen. Viele kleine Wünsche...

Ich hoffe, dass ich morgen die Zeit finde zu bloggen und mich den Rauhnächten widmen kann. Wir bekommen morgen Besuch von meiner Freundin, ihrem Mann und ihrem Baby (der kleine ist 10 Tage älter als Kobold) und ich freu mich schon riesig!! Das wird ein wunderbarer Tag. 

Und jetzt - Gute Nacht, ihr Lieben.

Die zweite Rauhnacht

Es ist schon richtig spät. Der Lichterkreis um den Apfelbaum hat heute lang gebrannt, aber dem Sturm konnte er dann irgendwann auch nicht mehr trotzen und ist verloschen. Draußen heult der Sturm ums Haus und läßt mich an Odin und die Wilde Jagd denken. Sausend und Brausend jagt das Wilde Herr durch die Lüfte... Gut, dass ich hier warm und wohlig sitzen kann. Sollen sie ruhig draußen ihr Unwesen treiben.

Die heutige Karte im Tagesorakel war "The Forest Lovers", eine freundliche Karte. Mit tiefem Herzen gefällte Entscheidungen werden positive Dinge nach sich ziehen, in den verschiedensten Bereichen. Ich bin gespannt, welche Entscheidungen sich in diesem Februar ergeben werden, denn für diesen Monat steht die Karte und auch der heutige Tag, die zweite Rauhnacht.

Das heutige Thema war Frieden. Mein kleiner Kobold war heute sehr unruhig. Ihm tut sein kleines Mäulchen weh, die Hebamme meinte, es werden wohl die Zähnchen sein, die jetzt wachsen. Armer kleiner Bär. Und da war es heute schon eine richtige Aufgabe für mich friedlich durch den Tag zu kommen. Was ich immer wieder in solchen Situaltionen aufs neue lerne ist, dass es einfach keinen Sinn macht, zu viel auf einmal zu wollen. Fenster müssen nicht am zweiten Weihnachtstag geputzt werden, besonders nicht, wenn das Baby schreit - und es ist auch nicht schlimm, wenn das Geschirr wartet, Miri. Entspannt - so gut es geht - durch den Tag wandeln. So kann man auch seinen Frieden finden.

Das kleine Männlein liegt jetzt so zuckersüß im Stubenwagen. Ich bin so hin und weg von meinem Baby und unendlich dankbar, dass alles gut ist... In solchen Momenten bin ich bis oben hin erfüllt von Frieden...


Dienstag, 25. Dezember 2012

Die Erste Rauhnacht

Die erste Rauhnacht - Für den Januar und die Stille

Vom 25. Dezember bis zum 05. Januar sind die Rauhnächte. Der dreizehnte Monat, 12 Tage, die weder zum alten noch zum neuen Jahr gehören. Ein Tag für jeden Monat.

Ein Jeder benutzt diese Redewendung "Zwischen den Jahren", aber viele haben sich noch nie wirklich damit beschäftigt, warum man das sagt. In den Rauhnächten, so glaube man, ist alles anders. Grenzen zwischen den Welten sind dünn, man verabschiedet sich vom Gewesenen, reflektiert und denkt über Vergangenes nach, sammelt Kräfte und macht sich bereit für das Neue. Ich werde versuchen, mir jeden Tag Gedanken zu einem bestimmten Thema zu machen, inspiriert von dem Buch Vom Zauber der Rauhnächte: Weissagungen, Rituale und Bräuche für die Zeit zwischen den Jahren von Vera Griebert-Schröder und Franziska Muri. Und eine Tarotkarte werde ich ziehen von meinem derzeitigen Lieblingstarot - Das Wildwood-Tarot: Wo Weisheit wurzelt. Die Bilder sind einfach so schön. Dazu noch eine Jahreskarte für das nächste Jahr. Mal sehen, wann ich bereit bin. Letztes Jahr habe ich als Jahreskarte "Knight of Vessels - Eel" gezogen... Wie passend für das vergangene Jahr.

Die erste Rauhnacht ist dem Januar und der Stille gewidmet. Da ich schon vor ein paar Tagen über die Stille geschrieben habe, wiederhole ich das jetzt mal nicht. Gezogen habe ich an diesem Tag die Karte "Seven of Arrows - Insecurity". Leider hatte ich kaum Zeit mich mit der Karte auseinander zu setzen... Aber die nehme ich mir dann im Januar, für den die Karte steht.



Der heutige Tag war für mich durchwoben von einer kleinen Traurigkeit, die sich dann in Rastlosigkeit umgewandelt hat. Schon Heilig Abend war ich sentimental als ich meinen kleinen Jungen im Arm hielt... Seufz. Ich habe im Moment Schwierigkeiten abzuschalten und mal nicht Superwoman spielen zu müssen. Ich versuche alles super toll hin zu kriegen: Baby versorgen, fürsorgliche Mutter zu sein, Haushalt hin zu bekommen, gute Ehefrau zu sein, mich um meine Eltern zu kümmern, Wäsche machen, Tiere versorgen/pflegen/spielen, ... alles. Muss ich ja eigentlich gar nicht, aber ich kann mich nicht locker machen. Die paar Tage in denen wir jetzt die Agentur geschlossen halten, werden uns gut tun. Erstaunlich, wie man lernen muss sich zu entspannen, es sich zu erlauben. Wahrscheinlich will mir genau das diese Karte sagen. Dass es schon okay ist, nicht alles hin zu kriegen. Natürlich bin ich unsicher, besonders was das Muttersein angeht. Alles ist neu, unbekannt und ich fühle mich planlos, hilflos und unsicher. Und paradox ist es, dass dann manches doch so intuitiv ist und erst durch zu viel nachdenken komlpiziert wird. Oder wenn man etwas erklären soll...

Die Stille konnte ich kaum in meinen Tag einladen. Beim Anzünden des Lichterkreises im Garten, da war sie da und auch nachts konnte ich sie fühlen. Aber ansonsten... Zeit und Raum für die Stille finden, daran sollte ich im nächsten Jahr öfters denken.

Heute haben wir zum Mittag einen riesigen Feldsalat mit Datteln gegessen. Das war so lecker, ich hätte ewig weiter essen können...

Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten!!

Ich wünsche Euch allen wunderbare Festtage und eine erholsame Zeit im Kreise eurer Lieben.
... mit einem kleinen Gedicht.

Weihnachtsfloh

Im weißen Barte saß ein Floh,
darüber war der Mann nicht froh,
denn dieser sprang ganz wild umher,
zur Weihnachtszeit mehr und mehr,
weil er sehr sich so freute,
auf all die fremden Leute,
nur zu den lieben Kinderlein,
sprang er nicht im Kerzenschein.

Da Flöhe sie nicht kannten,
blieb er bei großen Verwandten,
zwickte hier und zwickte dort,
biß und hüpfte immerfort,
sah dann den Familienhund
zu der weihnachtlichen Stund',
ließ sich auf ihn fallen,
der zeigte ihm die Krallen,
das störte aber nicht den Floh,
liebte das Fremde und war froh.


Ein Gedicht von Heidrun Gemähling

Samstag, 22. Dezember 2012

Wintersonnenwende

Wintersonnenwende ist einmal mehr gekommen. Ein kurzer Tag, eine lange Nacht, die längste Nacht des Jahres. Tiefes, langes Dunkel zieht sich schwer und zäh mit Nebelklauen durch die Ländereien, fließt durch unsere Hecke und niestet sich unter den Holundersträuchern und zwischen Fichtenfingern ein. Es sind gute Plätze für das Dunkel, hier kann es dick und träge sitzen und wachsen und sich ausbreiten, bis es den gesamten Garten erobert hat. Und heute kann es lange diese Plätze besetzen, nisten und noch mehr Dunkelheit ausbrüten. Sie knackt und flüstert, betäubt und legt sich schließlich als schwere, dicke Decke auf alles, was noch Schatten wirft. Sie ist satt. Und nun kommt die Stille und die Grenzen werden dünner. Man kann es fühlen in den Zwischenräumen, zwischen den Steinen, in Astgabeln, unter Moostalern und hinter dem alten Kirschbaum. Vorboten der Rauhnächte.

Zur Dämmerung habe ich einen Lichterkreis um den alten Apfelbaum aufgestellt. 12 Kerzen, für jeden Monat eine. Es sieht zauberhaft aus, wie das Kerzenlicht im Schnee leuchtet. Still scheinen sie vor sich hin.

Still ist es auch im Haus. Mein Mann liegt neben mir und atmet tief und ruhig und schläft. Ich habe grade das Baby gestillt, es liegt auf der anderen Seite und schläft auch, tief und fest und wohlig. Faye hat es sich am Fußende in ihrer Decke gemütlich gemacht und streckt sich behaglich bevor sie sich einrollt. Alles ist gut. Die Dunkelheit empfängt uns warm und sanft, deckt uns zu und legt sich auf unsere Lieder. Ihre Schwester, die Müdigkeit, kommt aus verborgenen, unsichtbaren Winkeln hervor und in perfekter Abstimmung wiegen die beiden uns mit ihrem nächtlichen Reigen in den Schlaf. Wie wunderbar. Sie umtanzen und umspielen uns, unwiderstehlich verführerisch und dann ist es soweit, wir ergeben uns und gleiten in den Schlaf. Dunkelheit und Müdigkeit tanzen weiter ihren zauberhaft-dunklen Walzer der Nacht, unbemerkt, bis zum Morgen.

Ab morgen wird das Licht erneut die Dunkelheit besiegen. In dieser Gewissheit kuschele ich mich ein und lausche dem Walzer der Nacht... Wie lange werde ich ihm widerstehen können?

Sonntag, 9. Dezember 2012

Winter is coming

Es ist früh und ich bin schon auf. Die Sonne hat an diesem morgen die Erde noch nicht geküsst und es ist dunkel wenn ich aus den Fenstern in Richtung des kleinen Bergs schaue. Und kalt ist es geworden. Schnell das Baby in eine warme Decke gehüllt in den Stubenwagen gebettet. Jetzt erst mal Feuer machen. Nach wenigen Minuten brennt ein lustig knisterndes Feuer im Ofen und wärmt langsam unser Wohnzimmer. Ich mache mir eine heiße Tasse Tee mit Traubensaft und setze mich ans Fenster um dem Morgen beim Erwachen zuzuschauen.

In den dunklen Tagen des Jahren liegt ein Zauber. Das Leben zieht sich zurück in die Mitte, ruht und sammelt neue Kräfte. Auch ich ziehe mich in mich zurück und bin stiller als in anderen Jahreszeiten. Ruhiger, süßer Wintermorgen, wie sehr sehne ich Dich jedes Jahr herbei. Die ersten richtigen Schneeflocken in diesem Winter. Ist es nicht wunderbar?

Aber etwas ist anders in diesem Jahr, schon seit einiger Zeit knuspert die Erkenntnis wie ein Mäuschen am Plätzchen in mir umher. Alles ist noch faszinierender, noch wunder-voller. Und plötzlich weiß ich, dass ich es bin. Dieses Jahr hat mich verändert. Ich habe mich für einen neuen Pfad entschieden, den ich nicht kannte und Neues, Unbekanntes versprach. Er brachte mich in ein Land hinter dem Alltag, ganz und gar vertraut und dennoch vollkommen unbekannt. Und jetzt weiß ich auch den Namen des Weges. Es war der Weg Von der Frau zur Mutter. Der letzte Pfad Vom Mädchen zur Frau war ähnlich gewaltig, aber ich ging ihn nahezu unbemerkt. Leicht und unbefangen ohne es zu merken. Schon verrückt. 


Freitag, 30. November 2012

Vegane Lebkuchenmuffins

Seit langer Zeit habe ich mich mal wieder daran gemacht etwas zu backen. Ich bin ja immer noch nicht wieder roh, wie ihr euch denken könnt. Mein kleiner Kobold wird voll gestillt und wenn ich jetzt wieder auf zu einem hohen Rohkostanteil zurück kehrte, würde mein Körper gleich in den Entgiftungsmodus schalten. Fällt also aus. Aber ich taste mich zumindest so langsam wieder an den veganen Lebenstil herran. 

Und so habe ich mich an veganen Muffins versucht. Und da ich soo auf Lebkuchen stehe - wurde es vegane ♥ Lebkuchenmuffins. Und sie sind sogar was geworden!! Das letzte Mal konnte man damit Baseball spielen, so hart waren die. Davor das mal gingen die Teile direkt vom Blech in den Kompost... Aber diesmal hats geklappt. Yayy!! Sie sind aber auch alles andere als gesund... aber lecker.

Vegane Lebkuchen-Muffins

Zutaten
• ca. 200 g Mehl
ca. 120 g Zucker (wer es süßer mag muss mehr reingeben)ca. 1 EL Lebkuchengewürze (Anis-/Zimt-/Nelkenpulver) +
extra Zimt (ca. 1/2 TL)
ca. 50 ml Speiseöl
1-2 EL Kakao
ca. 180 ml Sojamilch Vanille
ca. 1 EL Backpulver

Optional: Puderzucker, Marzipan



Zubereitung

Mehl, Zucker, Gewürze, Kakao und Backpulver in einer Rührschüssel gut miteinander vermengen. Speiseöl und Sojamilch dazu geben und mit dem Handrührgerät zu einem leichten, klebrig fließenden Teig verrühren. In Förmchen verteilen und bei ca. 180°C 20 Minuten backen. Während der Backzeit im Haus rum laufen und beim zurück in die Küche kommen den wunderbaren Weihnachtsduft genießen. Wenn man möchte, kann man die Muffins noch nach Lust und Laune verzieren. Meine Wahl fiel auf Marzipan-Sterne, -Monde und -Pilze. ♥ Guten Appetit!





Ich werde mich da auch mal an einer rohen Variante versuchen. Ich plane schon jetzt den nächsten Kalender. Nächstes Jahr wird es definitiv einen geben, dieses Jahr war geplant, aber nicht umsetzbar. Nach der Geburt war es mir nicht möglich wieder voll einzusteigen... Ich kann auch erst seit ca. drei Wochen wieder einigermaßen gescheit sitzen... (Bericht folgt noch)

Und wie ihr seht, ich habe gebastelt und schonmal ein paar kleine Weihnachts-Stecklinge gewerkelt. Mal sehen in welchen Leckereien die zum Fest ihren Platz finden.

Mein Mann passt jetzt gleich auf unseren Goldjungen auf, ich werde gleich zum Schwimmen gehen!! Ich freu mich schon so aufs Wasser!! Blöd ist nur, das ich den Kleinen nicht mitnehmen kann, das Wasser ist dort definitiv nicht warm genug, auch nicht im Kinderbecken. Ist erst das zweite Mal, dass ich länger als ca. eine Stunde getrennt bin von dem Kleinen... hach. Seufz.

Liebste Grüße und wenn wir uns nicht mehr lesen, einen zauberhaften ersten Advent!

♥♥♥


Mittwoch, 28. November 2012

Darf ich vorstellen ...

Ich liege hier mit meinem kleinen Kobold gemütlich auf dem Sofa. Er hat sich so fein an meinen Bauch gekuschelt... Es ist echt einfach nur schön. Und ein paar Bilder will ich euch auch nicht länger vorenthalten...



 ♥♥♥

Sonntag, 25. November 2012

Es ist noch viel zu früh ...

Es ist noch viel zu früh... so kommt es mir vor und doch geht auch heute die Sonne schon wieder viel zu früh unter. Im Südwesten glitzert es tief und magisch durch die Tannenzweige und ein Vogelschwarm zieht in großen Bahnen vor dem naheliegenden Wäldchen seine Kreise. Auch wenn ich es kaum gemerkt habe, so ist doch unweigerlich der Herbst fast vorbei und die Zeit des Winters bricht an. Kurz sind die Tage und lang die Nächte. Und wie jedes Jahr versammeln sich die Krähen und Rabenvögel um unseren Hof und wachen über ihre Geheimnisse, wispern verstohlen und tun, was sie immer tun - warten und beobachten.

Bei mir im warmen Zimmer frisst mein kleines rosiges Baby an seinen kleinen Fäustchen rum und gluckst und brummt und quitscht vor sich hin. Das sind die Momente in denen ich platzen könnte vor Glück. Mit einer Emsigkeit und höchster Hingabe werden die kleinen Fingerchen erkundet und dann in größter Wohligkeit dran rumgesaugt... Einfach zu niedlich. Meine kleine Faye liegt mit dem Rücken an der Wiege, sucht die Nähe des kleinen Kindes und prüft von Zeit zu Zeit den Geruch des Babies, als wollte sie sichergehen, dass alles in Ordnung ist.


Inzwischen hat sich der Horizont in kaltes Rosa gekleidet und krönt sich mit glühenden Wolkenflöckchen. Sein Gewand wechselt zu eisblaugrün und ich weiß, es wird nur noch wenige Minuten Tageslicht geben. der Wind frischt auf und das leise Heulen im Kamin verspricht einen stürmischen Abend.

Ich schütte mir eine Tasse von meinem heißen Kräuterteepunsch ein und er dampft aufgeregt und wirbelnd in meiner Tasse umher. Ja, denke ich, soll der Wind ruhig kommen. Dann lehne ich mich zurück, lade den Wind ein und schaue warm und wohlig dem Laub zu, dass im letzten Tageslicht einen Reigen tanzt ...


Freitag, 12. Oktober 2012

Der kleine Kobold ist da!!!

Meine Lieben! Ich bin wieder da!!

Und der kleine Kobold ist jetzt auch endlich bei uns. Mein kleiner Spatz liegt entspannt neben mit in seinem Stubenwagen und - hach ♥, ich finde keine Worte, ich bin einfach so glücklich. Wir hatten eine sehr schwere Geburt und ich habe immer noch ein bisschen mit den Folgen zu kämpfen, aber damit sich keiner Sorgen macht: Uns gehts beiden gut! Nichts, was nicht wieder verheilen könnte. Aber ich bin noch nicht in der Lage drüber zu schreiben, da brauche ich noch ein paar Tage.

Eine Geburt ist ein lebensveränderndes Ereigniss und verwandelt einen ganz tief im Herzen, es ist wirklich der Wahnsinn. Noch nie im Leben war ich so tief verbunden mit - wie soll ich es nennen? Ich glaube, es ist so etwas wie die weibliche Urkraft, die wir tief verborgen in uns tragen. Und in den seltenen Momenten unseres Lebens, wo wir unseren Verstand nicht mehr brauchen und nur der Intuition folgen - dort passieren Wunder. Und ich habe ein Wunder erlebt und bin unendlich dankbar dafür. Ich liebe meinen kleinen Schatz so bedingungslos... ♥



PS.: Es ist ein Junge!! Ein kleiner Junge! ♥

Dienstag, 28. August 2012

Immer noch rund...

Hallo meine Lieben!!

Ich darf jetzt aufstehen!! Nach sechs (!) Wochen liegen, ist es mir nun endlich wieder erlaubt aufzustehen. Aber das ganze gestaltet sich natürlich gar nicht so leicht, denn nach so einer langen Zeit habe ich weder gescheite Beinmuskeln noch Kondition. Dazu bin ich ja auch noch kugelrund und mittlerweile etwas kurzatmig... Ihr könnt euch also vorstellen, das ich mich zur Zeit fühle, wie eine Nilpferdkuh, die sich aus dem Schlamm erhebt. Heheee.

Dem kleinen Kobold gehts gut, er wächst und aalt sich in meinem Bauch und wir haben eine ganz und gar wunderbare Verbindung. Er ist ganz sanft und lieb, so zumindest empfinde ich es.

Ein paar Wochen habe ich noch, bin aber auf der Zielgeraden. Und wir freuen uns schon so! Trotzdem wünsche ich mir, das mein Kobold noch ein wenig drin bleibt - aber den Zeitpunkt wird er selbst entscheiden. Die letzten Schwangerschaftswochen sind wohl die anstrengendsten... Im 20-Minuten-Takt zur Toilette, Rückenschmerzen, Ischiasschmerzen, Schlafen ade, Zukunftsängste... aber so geht es wahrscheinlich jeder. Insgesamt ist alles in Ordnung und ich bin seeeehr glücklich.

Vor zwei Wochen, da durfte ich auch schon hin und wieder aufstehen, haben wir noch ein paar Schwangerschaftsbilder geknipst... die will ich euch auf keinen Fall vorenthalten!! Mein Bauch ist seit dem nochmal ordentlich gewachsen, wenn das Wetter nochmal mitspielt, dann machen wir nochmal welche. Die Bilder sind bei uns im Garten entstanden.

Bis bald und die liebsten Grüße!





Freitag, 27. Juli 2012

Mein Sommergarten

Seit dem letzten Eintrag sind ca. 2 1/2 Wochen vergangen. Und leider muss ich seitdem
liegen. Liegen, liegen, liegen. Es ist nicht so einfach, aber ich darf zumindest zu Hause sein. Es war schon etwas brenzlig mit den Wehen, aber der kleine Kobold und ich haben das zusammen in den Griff bekommen. Ich erzähle es euch in den nächsten Tagen etwas ausführlicher.

Da ich jetzt auch schon mal wieder für kurze Zeit aufstehen darf, ist es besser zu ertragen... die Wehen sind weg. Und so bin ich gleich in den Garten, in meinen geliebten Garten, wenn auch nicht lang - aber immerhin. Und die Bilder (wenn auch nur Handy-Bilder) will ich euch nicht vorenthalten!!

Also im Großen und Ganzen gehts uns gut, es war nur etwas kompliziert... ♥






Dienstag, 10. Juli 2012

Kleines Schwangerschaftsupdate

Kleines Update, ihr Lieben!!

Dem kleinen Kobold geht es gut, er wächst prächtig und mit ihm mein Bauch. Rund bin ich geworden, kugelrund. Aber ich sollte mir keinen Illusionen machen, mein Bauch wird noch ordentlich dicker. Ein paar Wochen habe ich ja noch und so bin ich auf dem besten Weg zum vollem Mond... 

Das blöde ist, ich habe im Moment mit vorzeitigen Wehen zu kämpfen. Ich habe ein paar wehenhemmende Mittelchen von meiner Hebamme bekommen und die schlagen auch super an. Ich muss mich jetzt ein wenig schonen, Hausarbeiten und schwere Sachen heben sind zur Zeit tabu für mich. Aber das alles ist gar nicht so einfach, in der Agentur wartet Arbeit und nebenbei renovieren wir ja auch... und mein Herzallerliebster ist der fleißigste Mann der Welt und schuftet so arg damit wir in ca. zwei Wochen durch sind und ich dann mehr Zeit für mich, den kleinen Bauchkobold und vor allem mehr Ruhe habe. Denn ab da wird es für mich wohl wirklich anstrengend...

Wenn es so heiß draußen ist kann ich meinen Füßen beim Anschwellen zu schauen! Wassereinlagerungen, oh man, das ist auch eine Erfindung, die niemand dringend braucht. Sommer olé!

Ich hab meinen kleinen Blog vermisst, und euch alle auch... Hach. Danke für die lieben E-Mails und die vielen Nachfragen wie es uns geht, ich seid so super. Ich lese alle Mails, nur schaffe ich es nicht immer alle zu beantworten. Nicht böse sein.

Heute Abend habe ich wieder Geburtsvorbereitungskurs und morgen meinen nächsten Vorsorge Termin. Dann gibts auf jeden Fall wieder ein kleines Update für euch. Ich hoffe, der Wehenschreiber schlägt nicht mehr aus...

Dienstag, 29. Mai 2012

Einfach ♥

Wahaaaa, da tauche ich mal kurz auf zwischen inzwischen vier mal geplatzten Wasserleitungen (in fünf Tagen), Umbauarbeiten im Haus, Bagger im Garten und Haufen voller Himbeeren, Heidelbeeren und Pfirsichen. Mir gehts so gut mit meinem Kobold, ich könnte die ganze Welt umarmen - und tue das auch. Ansonsten habe ich immer mal wieder mit den Veränderungen meines Körpers durch die Schwangeschaft zu kämpfen, denn ich bekomme ja meistens direktes Feedback und dementsprechend merke ich - ALLES. Meine Symphyse meldet sich jetzt sehr gern, mein Becken wird immer breiter und weiblicher und so habe ich schon des öfteren Schmerzen in der Hüfte und krieche dann im Schneckentempo durch die Welt. Aber das ist alles nicht schlimm, Hauptsache dem Kobold gehts gut.

Mein Essen ist immer noch gemischte Kost. Da ich jetzt aber immer sehr mit der Nase erschnüffele, wonach mir gelüstet, wird mein Essen zunehmend sinnlicher. Ich liebe zur Zeit Heidelbeeren, Himbeeren, Pfirsiche und Melonen. Dazu Mandelmilch mit Banane. Einfach köstlich... Wie ihr merkt, schraubt sich mein Rohkostanteil ganz von allein wieder in die Höhe, ohne dass ich es bewusst steuere. Mjam.

Mein kleiner Kobold tritt mich ja schon seit langer Zeit (in der 14ten Woche habe ich ihn das erste Mal gespürt), aber seit ca. drei Wochen kann man es auch von außen sehen und die Tritte sind kräftig und es überläuft mich ein Glücksgefühl, wenn ich diese (noch) zarten Bewegungen spüre. Ich fühle mich tief verbunden mit dem süßen Bauchbewohner und bin so verliebt in ihn - und in seinen Daddy! Immer und immer wieder verliebe ich mich zur Zeit neu in den Mann an meiner Seite und wir sind sehr glücklich. ♥.

Und schaut mal, das hier ist mein kleiner Engel!! ♥♥♥

Montag, 7. Mai 2012

Geburtstagssonne

Am Mittwoch haben wir meinen Geburtstag gefeiert und es war wirklich wunderbares Wetter. Den ganzen Tag warme Sonne, wir haben Mittags Feierabend gemacht und den Tag im Garten verbracht. Ein bisschen Sonne auf den Koboldbauch... und ich habs so genossen. Nachmittags gabs es märchenhaft köstliche Honigmelonen anstatt Geburtstagskuchen, mjaaaammm.

Zum krönenden Abschluss des Tages braute der Himmel noch ein Gewitter zusammen - es gab, glaube ich, meinen Geburtstag noch nie ohne Regen. Grüner Regenduft in Luft. Es war fantastisch. Ein rundum schöner Tag. Wenn ich meinen nächsten Geburtstag feiere, halte ich schon mein Baby im Arm... oh man. Letzte Woche hatte ich schon Bergfest! Die Hälfte der Schwangerschaft ist um! Hach, ... Und... mein Liebling hat mir einen Kurztripp nach Holland geschenkt! Davon dann im nächsten Post mehr.

Und jetzt noch ein paar Frühlingseindrücke aus unserem Garten. Mein Schatz baut uns grade mediteran anmutende kleine Steinmäuerchen aus Natursteinen ♥, die wir am Feldrand und auf den Feldern gefunden haben. Es sieht richtig schön aus, davon gibts bald auch ein paar Bilder. 







Freitag, 27. April 2012

Ernährungschaos

So ihr Lieben, nun der lang versprochene Post über die Ernährungsveränderungen, die mein geliebter, kleiner Bauchkobold mir beschert hat.

Zu Beginn meiner Schwangerschaft war ich ich noch on the raw track, also quasi zu der Zeit, wo ich noch nicht wußte, dass in mir ein neues Leben wächst. Sogar nahezu 100% roh, Crazy Sexy Detox, erinnert ihr euch? Und mir gings prima. Aber mit einsetzender Übelkeit hat sich alles geändert. Und zwar richtig heftig. Ich habe weder rohes Gemüse noch Obst vertragen!! Gar nichts mehr!! Der kleinste Fitzel Salat, Tomate, Gurke, whatever - es blieb nicht drinnen.

Und das passiert mir. Ich war so verwirrt und ungläubig und konnte es nicht verstehen. Aber ich hab es dann akzeptiert und habs mit gekochtem versucht. Und das ging besser. Auf jeden Fall waren der zweite und dritte Monat mega-anstrengend und ich wußte gar nicht mehr wohin mit meinem Unwohlsein, am Besten wäre ich wohl einfach ins Badezimmer eingezogen. Ich habe mich nur übergeben - und wie gesagt vor Allem von meinen geliebten Salaten und von Obst. Dadurch hab ich ordentlich abgenommen und ich habe mir ziemliche Sorgen gemacht. Leider ist das Übergeben mit der 12./13. Woche der Schwangerschaft nicht vorbei gewesen, wie es so oft beobachtet wird. Ich renne immer noch (und ich bin in der 19 Woche!), aber höchstens einmal am Tag und gleich morgens nach dem Aufstehen. Schlecht ist mir tagsüber hin und wieder immer noch, aber nicht so sehr, dass ich mich übergeben muss. Ich habe meinem Bauch entsprechend nun auch zugenommen - und der Bauch wächst gewaltig!!

Und das Beste ist - ich vertrage jetzt auch wieder Rohkost!! Und ich steigere den Anteil stetig, verspüre aber keinen Druck in mir und sehe das mit der Ernährung grade einfach etwas lockerer. Ein paar Milchprodukte haben sich leider auch wieder in meine Ernährung geschlichen, die bekommen wir im Biomarkt, seufz... ich vertrage sie gut, was mich erstaunt, denn vorher habe ich sie gar nicht gut vertragen. Und - ich habe auch Fleisch gegessen (ohgottohgottohgott). Mit schlechtem Gewissen und moralischem Ekel. Es überkam mich wie eine Naturgewalt... jedoch läßt der ganze Hunger auf Milchprodukte zur Zeit ganz stark wieder nach und Fleisch interessiert mich auch kaum noch (zum Glück).

Ansonsten gelüstet es mich nach Orangen und Gurken - mjam, da könnte ich bergeweise von verdrücken. Auch Karotten und Äpfel verlocken mich und zur Zeit Spargel, roh ganz köstlich! Spargel ist auch das Gemüse, welches den höchsten Folsäuregehalt hat, vielleicht liebe ich ihn grade deswegen instinktiv so gern.

Seufz. Ich werde schauen, was mein Körper in dieser Zeit benötigt und meinem Instinkt vertrauen. Leider geht das hin und wieder auch gegen meine Einstellung (wie bei den Milchprodukten). Mein langfristiges Ziel ist es wieder bei meinem hohem Rohkostanteil zu landen, weil es mir damit am Besten ging. Nach dem Stillen, wenn mein Körper mir wieder ganz allein gehört, wird es auf jeden Fall wieder soweit sein. So lange höre ich auf die feinen Anzeichen und Signale und werde auch nachgeben.

Dabei habe ich mir so sehr eine roh-vegane Schwangeschaft gewünscht. Zu Anfang war ich sehr, sehr enttäuscht. Aber ich muss zugeben, dass das Gefühl dann schnell nachgelassen hat, weil ich eigentlich einfach nur verdammt glücklich bin mit meinem kleinen Kobold im Bauch! Oh man, wir bekommen ein Baby! Ich werde Mami!!

Ich finde es unglaublich.

Habt ihr es gemerkt? Ich bin so glücklich!!!

Ich werde weiterhin meinen Blog schreiben, denn meine Leidenschaft für die Rohkost ist ja immer noch ungebrochen. Ich habe schon wieder viel gelernt, denn durch die Schwangerschaft bin ich sensibler für Nährstoffe in Lebensmitteln geworden. So werde ich demnächst einige Artikel über verschiedene Obst- und Gemüsesorten, die interessant für Schwangere (aber auch nicht-schwangere!!) sind, schreiben. Wie zum Beispiel den oben erwähnten Spargel.

Ich hoffe, nach diesem Post bleiben mir noch einige Leser erhalten...



Donnerstag, 19. April 2012

Ecosia - Die grüne Suchmaschine

Ich bin durch eine Freundin auf Ecosia gestoßen, eine ökologische Suchmaschine, die - ich glaube - 80% ihrer Werbeeinnahmen zur Erhaltung des Regenwaldes spendet. Diesen Text haben sie auf der Ecosia-Webseite veröffentlicht:


"Die Ecosia GmbH ist ein Social Business, das sich für ökologische Nachhaltigkeit einsetzt, indem es seine Einnahmen für den effektiven Schutz der Regenwälder spendet.
Die grüne Suchmaske Ecosia.org wird von Bing und Yahoo unterstützt. Damit verleiht die Ecosia-Suche einer täglichen Routine – der Suche im Internet – einen doppelt-ökologischen Nutzen. Nicht nur, dass Ecosia die CO2-Ausstöße der Suchen ausgleicht, Ecosia verwandelt jeden einzelnen Werbeklick in Cents für den Regenwaldschutz – oder in Cents, die noch mehr Cents für den Regenwald generieren.
Einige Cents, das klingt erst mal nicht viel, aber die Summe macht es. Im ersten Jahr konnte Ecosia 125.000 Euro für ein Regenwaldschutzprojekt des WWF aufbringen – und das war erst das 1. Jahr!"

Ich glaube, das Video hier sagt alles. Und es ist wahnsinnig niedlich!



Ecosia - Die grüne Suchmaschine

Ich finde, es ist auf jeden Fall eine gut Sache, auch mal hier zu suchen!!

Freitag, 13. April 2012

Eine kreative Reise zurück

So, bald startet endlich das Wochenende!! Morgen gibts bei uns eine große Feier, mein Dad hat Geburtstag. Es gibt noch viel vorzubereiten, aber ich freu mich. Mein Bruder wird auch da sein und wir erwarten viele liebe Freunde. Deswegen nur ein schneller kurzer Post heute.

Hier wie versprochen, ein paar alte Bilder von mir ... die dienen grade auch zur Selbstmotivation - bin gespannt, was draus wird! Ich hoffe, sie gefallen euch. Hach, ist schon so lange her, dass ich gemalt hab... ich könnte glatt sentimental werden. Die Bilder sind alle digital am Computer entstanden.

Ein schönes Wochenende für Euch -♥!!







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